Die Kochkunst

Das Geheimnis der indischen Kochkunst liegt in der Zusammenstellung der Gewürze. Currypulver – ein in Europa gängiges Mischgewürz – wird in der indischen Küche nicht verwendet. Curry nennt man in Indien eine Sauce, die speziell für jedes Gericht aus einer Kombination verschiedener Gewürze besteht. Die Schärfe oder Mildheit jeder Speise hängt nur von Anteil des Chilli ab, der extravagante Geschmack aber wird von den übrigen Gewürzen bestimmt – erst sie ergeben den passenden Curry zu jedem Gericht.

Garam Masala (typische Gewürzmischung): Eine Mischung, die manchmal aus mehr als 30 verschiedenen Gewürzen besteht: z.B.: Koriander, Mutterkümmel, Fenugreek, Tumerik (Gelbwurz), Zimt, Nelken, Lorbeer, grüner Kardamom, Anis, Piment, Muskatblätter, Muskatnuss, brauner Kardamom, schwarzer Pfeffer, Fechel, …

Wir versuchen, unseren Gästen eine kleine Auswahl von Gerichten des vielfältigen Subkontinents Indien zu bieten.

Presseberichte über uns...

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Zur Karriere von Surenda Chaudhry

Dieser Artikel stammt von der Website club-carriere.com und würden mit Herrn Chaudhry im Laufe seiner Karriere hier in Wien durchgeführt. Wenn Sie mehr über Herrn Chaudhry herausfinden möchten und wie die Entwicklung des Tandoor in Wien begonnen hat, sind Sie hier genau richtig.

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?

Geboren wurde ich in Indien. Im Jahr 1979 reiste ich nach Dubai, wo ich drei Jahre lang im Hotel Holiday Inn in der Gastronomie beschäftigt war. Nachdem ich zufällig in einer Zeitung von der Hotelfachschule in Salzburg gelesen hatte, reiste ich dorthin, um diese Schule zu besuchen. Neben der erstklassigen Ausbildung, die ich dort genoß, war ich im Hotel Kleßheim tätig. Neun Monate später ging ich nach Wien, um an der Hotelfachschule am Judenplatz weitere Kurse zu besuchen. Nebenbei war ich im Restaurant Kobenzl und im Lokal Chattanooga am Graben beschäftigt. Im Jahr 1989 verbrachte ich sechs Monate in Australien und besuchte in Sydney und Melbourne Barkeeper-Kurse. Nach einem viermonatigen Kurs am WIFI reiste ich nach New Delhi, wo im Jahr 1991 meine Hochzeit stattfand. In Indien ist eine Hochzeit ein sehr großes und pompöses Fest. Nach der Hochzeit kehrte ich mit meiner Frau, die davor noch nie ins Ausland gereist war und auch nicht Deutsch sprach, nach Wien zurück. Sie konnte sich aber schnell einleben und besuchte einen einjährigen Deutschkurs.

Heute arbeitet meine Frau, die ausgebildete Englischlehrerin ist, als Kindergärtnerin, und ist auch die Inhaberin unseres Restaurants. Ich hatte immer schon geplant, mich selbständig zu machen, und eröffnete eine Imbißstube im 23. Bezirk. Ich leitete diese ein Jahr lang, doch diese Tätigkeit bereitete mir keine Freude, da ich lieber ein richtiges Restaurant führen wollte. Die Suche nach einem geeigneten Lokal dauerte neun Monate, in denen wir überhaupt kein Einkommen hatten. Diese Zeit war sehr hart für uns. Endlich fanden wir ein Restaurant, das wir für geeignet hielten, ein typisches Wiener Gasthaus. Wir kauften das Lokal im März 1993 und richteten es im indischen Stil ein. Diese Investitionen verschlangen unser restliches Geld. Bereits im Juli konnten wir das neu ausgestattete Restaurant eröffnen. Die Möbel kauften wir in den indischen Bundesländern Rajasthan und Utter Pradesh. Seit drei Jahren verfügen wir auch über einen Gastgarten.

Quelle des Artikel: http://www.club-carriere.com/clubcarriere/index.php/branchen/fachbeitraege/userprofile/131692

Zum Erfolg von Surenda Chaudhry

131692Dieser Artikel stammt von der Website club-carriere.com und würden mit Herrn Chaudhry durchgeführt um über seine Erfolge mit dem Tandoor Restaurant zu berichten. Wenn Sie mehr über Herrn Chaudhry herausfinden möchten und wie erfolgreich das Tandoor in Wien ist, sind Sie hier genau richtig.

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, daß unsere Gäste von der Atmosphäre in unserem Restaurant begeistert sind und sich wohl fühlen.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich noch nicht als erfolgreich. Ich möchte noch mehr erreichen, möchte noch mehr Gäste haben und wünsche mir, den Bekanntheitsgrad unseres Restaurants zu steigern.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Es ist wesentlich, immer Ambitionen zu haben. Man sollte Verschiedenes ausprobieren und dann das, was gut funktioniert, beibehalten und alles andere ausklammern. Ich habe ein Ziel, und für dieses gebe ich alles. Man benötigt viel Ausdauer, man muß an sich und seinen Erfolg glauben und stets positiv denken.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wir sprechen über unsere Probleme.

Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Eine erfolgreiche Entscheidung war, dieses Lokal zu eröffnen. Ich wußte, daß sich nachhaltiger Erfolg erst nach einiger Zeit einstellen würde, und behielt auch recht.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein vorheriger Vorgesetzter in Indien, Herr D`Souza, und mein letzter Chef in Österreich, Herr Brandl, haben mich sowohl in beruflicher als auch in menschlicher Hinsicht sehr beeindruckt und geprägt.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Mir wird Anerkennung vor allem von meinen Gästen gezollt. Unser Restaurant wurde von ihnen zum gastronomischen Betrieb mit dem besten und schönsten Gastgarten des Bezirkes gewählt.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Mitunter stellt es ein nicht zu unterschätzendes Problem dar, einen indischen Koch zu finden.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Unsere Mitarbeiter spielen eine wesentliche Rolle.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Engagement, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit sind mir wichtig.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich achte auf ein gutes Betriebsklima, um meine Mitarbeiter nicht zu demotivieren.

Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich glaube, daß ich in meiner Funktion als Chef positiv gesehen werde.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Neben unseren indischen Spezialitäten, die mit hochqualitativen Produkten zubereitet werden, legen wir großen Wert auf die hervorragende Betreuung unserer Gäste.

Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich bemühe mich, in der Qualität und im Service besser zu sein als meine Mitbewerber.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich versuche, genug Zeit für meine Familie zu haben, was jedoch nur möglich ist, wenn ich stets über gutes und genügend Personal verfüge.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Meines Erachtens ist es wesentlich, hohen persönlichen Einsatz an den Tag zu legen und zielorientiert zu handeln.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich werde in einiger Zeit ein zweites Restaurant übernehmen und versuchen, dieses genauso erfolgreich zu führen.

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